30. November 2026
Marktplatz der Prävention Teil 2 – Prävention weiter denken
Datum
09:00 - 15:15 Uhr
Adresse
Fritz-Walter-Weg 19
70372 Stuttgart
Art
Veranstaltung mit einem Mix aus Impulsen, Workshops und Tradeshows
Veranstalter
Geschäftsstelle des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg
Kontakt
Dr. Regine Franzen, Sophia Rose
forum.gsbw@bio-pro.de
Anknüpfend an die erfolgreiche Veranstaltung “Marktplatz der Prävention“ im Frühjahr 2026 möchten wir den Austausch fortsetzen und laden Sie ganz herzlich zu unserer Folgeveranstaltung "Marktplatz der Prävention Teil 2 – Prävention weiter denken" am Montag, den 30. November 2026 ins SpOrt Stuttgart ein.
Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Tag rund um die Zukunft der Prävention in Baden-Württemberg mit einem Mix aus Impulsen, Workshops und Tradeshows. Im Mittelpunkt stehen die Themen "Gamificaton", "Evidenz", "Gesundheitsförderliche Lebenswelten" und "Integration in die Regelversorgung". Gemeinsam mit Ihnen möchten wir aktuelle Entwicklungen diskutieren, innovative Ansätze weiterentwickeln und voneinander lernen.
Die Veranstaltung bietet erneut Gelegenheit, spannende Projekte und Initiativen kennenzulernen, mit engagierten Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch zu kommen und wertvolle neue Kontakte zu knüpfen. Ob Sie eigene Präventionsangebote umsetzen, Partnerinnen und Partner für Ihr Projekt suchen oder sich einfach inspirieren lassen möchten – hier finden Sie wertvolle Impulse, praxisnahe Lösungen und vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung.
Wir freuen uns darauf, Sie in Stuttgart zu begrüßen und gemeinsam weiter an einer gesunden Zukunft für Baden-Württemberg zu arbeiten!
Die Teilnahme an der Veranstaltung "Marktplatz der Prävention Teil 2 – Prävention weiter denken" ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen zur Teilnahme erhalten Sie nach der Anmeldung rechtzeitig vor der Veranstaltung.
Anmeldung
Präsenzveranstaltung mit Impulsen, Workshops und Tradeshows am 30. November 2026
im SpOrt Stuttgart
ab 9:00 Uhr | Anmeldung mit Begrüßungskaffee
9:30 Uhr | Begrüßung und Einführung
Johannes Sarx – Geschäftsführung BIOPRO Baden-Württemberg
10:00 Uhr | Impulse zu den Themenräumen
- Bewegung, die bleibt: Gamification für die kommunale Prävention – Wie bringt eine Gemeinde ihre Bürgerinnen und Bürger dauerhaft in Bewegung?
- Dr. Andrea Buchholz und Christoph Brosius – GiG - Games und Gamification im Gesundheitswesen
- Mehr Evidenz – bessere Prävention? Erfahrungen und Reflexionen aus dem Arbeitsalltag
- Prof. Dr. Falko Sniehotta – Zentrum für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
- Gesundheitsförderliche Lebenswelten: nachhaltig und wirksam
- Gina Hahn – Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit in Baden-Württemberg; Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg
- Mehr gesunde Lebensjahre für alle – Welche Rolle spielt das Versorgungssystem?
- Susanne Melin – Bosch Health Campus GmbH
11:00 Uhr | Workshops in Themenräumen
Bei der Anmeldung werden Sie darum gebeten, Ihre Präferenzen für die parallel stattfindenden vier Themenräume mitzuteilen. Auf dieser Basis erfolgt anschließend die Zuteilung.
- Themenraum 1: Bewegung, die bleibt: Gamification für die kommunale Prävention – Wie bringt eine Gemeinde ihre Bürgerinnen und Bürger dauerhaft in Bewegung?
- Themenraum 2: Mehr Evidenz – bessere Prävention? Erfahrungen und Reflexionen aus dem Arbeitsalltag
- Themenraum 3: Gesundheitsförderliche Lebenswelten: nachhaltig und wirksam
- Themenraum 4: Mehr gesunde Lebensjahre für alle – Welche Rolle spielt das Versorgungssystem?
13:30 Uhr | Interaktive Tradeshows
Bei diesen interaktiven Tradeshows lernen Sie auf einer geführten Tour thematisch fokussierte Präventionsangebote im direkten Austausch kennen. Dabei werden Inhalte und Ziele des jeweiligen Angebots vorgestellt, anschließend gibt es die Gelegenheit, Fragen zu stellen, zu diskutieren und Feedback zu geben.
Bei der Anmeldung werden Sie darum gebeten, Ihre Präferenzen für die parallel stattfindenden vier Tradeshows mitzuteilen. Auf dieser Basis erfolgt anschließend die Zuteilung. Falls Sie auch an anderen Angeboten Interesse haben, können diese in den Pausen jederzeit besichtigt werden.
14:45 Uhr | Wrap-up der Workshops im Plenum
Weiterführende Informationen zu den Workshops in den Themenräumen
Themenraum 1: Bewegung, die bleibt: Gamification für die kommunale Prävention – Wie bringt eine Gemeinde ihre Bürgerinnen und Bürger dauerhaft in Bewegung?
Plakate, Aktionstage, Bewegungsangebote – und trotzdem bleibt die dauerhafte Verhaltensänderung aus. Wie motiviert eine Gemeinde ihre Bevölkerung wirklich langfristig zu mehr Bewegung mit kleinem Budget?
In diesem Themenraum diskutieren wir nach der Case Methode aus Harvard an einem konkreten Beispiel einer kurzen Fallgeschichte aus einer baden-württembergischen Kommune. Gemeinsam entschlüsseln wir, warum ein überraschendes Vorbild aus einer ganz anderen Branche weltweit über eine Million Menschen dauerhaft in Bewegung hält – und was Gamification für Ihre Gemeinde konkret leisten kann.
Die Gestaltung des Themenraums ist ein Angebot der GiG – Games und Gamification im Gesundheitswesen, eine Initiative der MFG Baden-Württemberg in Partnerschaft mit der BIOPRO Baden-Württemberg.
Themenraum 2: Mehr Evidenz – bessere Prävention? Erfahrungen und Reflexionen aus dem Arbeitsalltag
Wissen und umsetzen, was wirkt. Das sollte das Ziel von Prävention und Gesundheitsförderung sein - sei es in der hausärztlichen Praxis, im Gesundheitsamt, in der Politik oder in Unternehmen.
Im Themenraum „Mehr Evidenz – bessere Prävention?“ wollen wir gemeinsam Erfahrungen aus verschiedenen Arbeitskontexten sammeln, Unterschiede in der Evidenznutzung sichtbar machen und gemeinsam reflektieren, welche Rolle Evidenz im Arbeitsalltag spielt oder spielen kann. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie Evidenz tatsächlich genutzt wird und welche Herausforderungen dabei bestehen. Im Workshop entwickeln wir Ideen, welche Veränderungen es braucht, um Evidenz zielgerichtet in unserem Arbeitsalltag nutzen zu können.
Die Gestaltung des Themenraums ist ein Angebot des Kompetenznetzwerk Präventivmedizin Baden-Württemberg, Zentrum für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit (CPD), Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.
Themenraum 3: Gesundheitsförderliche Lebenswelten: nachhaltig und wirksam
Gesundheitsförderung entfaltet ihre Wirkung besonders dort, wo Menschen ihren Alltag verbringen – in Kita, Schule, Kommune oder Betrieb. Doch wie können gesundheitsförderliche Strukturen nachhaltig im System verankert werden? Der Themenraum widmet sich der Frage, wie Gesundheitsförderung in Lebenswelten langfristig wirksam gestaltet und gemeinsam mit relevanten Akteurinnen und Akteuren weiterentwickelt werden kann. Nach einem kurzen Impuls lädt ein World Café zum Austausch ein: An vier Tischen diskutieren die Teilnehmenden zentrale Fragen, teilen Erfahrungen und entwickeln gemeinsam Ideen. Im Fokus stehen Erfolgsfaktoren wie Kooperation, Netzwerkarbeit, struktuelle Verankerung. politische Unterstützung, Qualität und positive Kommunikation – für eine nachhaltige Gesundheitsförderung, die im Alltag wirkt.
Die Gestaltung des Themenraums ist ein Angebot von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit in Baden-Württemberg, der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg und dem Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg.
Themenraum 4: Mehr gesunde Lebensjahre für alle – Welche Rolle spielt das Versorgungssystem?
Prävention und Gesundheitsförderung müssen in vielen gesellschaftlichen Bereichen adressiert und gestärkt werden. Aber auch das Gesundheitssystem und seine Versorgungseinrichtungen können und sollten hier eine wichtige Rolle spielen. Wie kann diese Rolle ausgestaltet werden?
Im Themenraum wollen wir nach kurzen inhaltlichen Impulsen in kleinen Gruppen über die Weiterentwicklung der Versorgungsangebote sprechen – sei es durch bessere Verzahnung bereits bestehender Angebote, durch neue Ansätze bei der Vermittlung von Informationen zum gesunden Lebensstil, durch die Früherkennung von bestimmten Risiken oder die Unterstützung mit präventiven Maßnahmen.
Die Gestaltung des Themenraums ist ein Angebot des Bosch Health Campus der Robert Bosch Stiftung.
Weiterführende Informationen zu den Tradeshows
Tradeshow 1: Prävention in Lebenswelten und Gesellschaft
- #Lass Bewusst starten – Präventionsprogramm für Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse zur achtsamen Nutzung von Social Media.
- ohnekippe – Präventionskampagne für Schulen und Betriebe, die junge Menschen dabei unterstützen soll, sich bewusst gegen den Konsum von Tabak und anderen inhalierbaren Suchtmitteln zu entscheiden.
- DER BEWEGUNGSAPPARAT – Bewegungs- Stressbewältigungs- und Entspannungs-Angebot im betrieblichen Gesundheitsmanagement.
- ULM MACHT SPORT – UMSONST & DRAUSSEN – Eine Initiative der Stadt Ulm, um einen aktiven Lebenstil zu fördern, niedrigschwelligen Zugang zu Sport ermöglichen, Sport und Bewegung im öffentlichen Raum sichtbar zu machen und eine langfristige Verhaltensweise zu bewirken.
- Internationale Gesundheitslots*innen – Orientierungshilfe im Gesundheitssystem für Migrantinnen und Migranten mit dem Ziel Barrieren abzubauen und die Gesundheitskompetenz zu steigern
- Mind-Spring – peer-basierte psycho-soziale Prävention von und für Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten, indem durch eigene Migrationserfahrung hilfreiches Wissen weitergegeben und in alltagstauglichen Übungen umgesetzt wird.
Tradeshow 2: Geriatrie und Pflege im persönlichen Umfeld und in jedem Alter
- Young Carer Hub – digitales Informations- und Unterstützungsangebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die regelmäßig Sorge- oder Pflegeaufgaben übernehmen.
- Pflegende Angehörige – Seminarreihe zum Thema häusliche Pflege und pflegende Angehörige im Alltag.
- Trittsicher in die Zukunft und Personalisierte Prävention – gesund und mobil altern – Zwei eigenständige Wege der Sturzprävention – vom wohnortnahen Angebot bis zur personalisierten klinischen Prävention.
- Easy Care Hub – Digitale Plattform, die kontinuierlich und berührungslos Vitalwerte wie Herzfrequenz, Atemfrequenz und Schlafparameter der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen erfasst, mit dem Ziel den gesamten Pflegeprozess zu unterstützen.
- Klassifikation der Generation Ü – Studie zur Frage, wie Menschen im Übergang in den Ruhestand bzw. im Ruhestand differenziert verstanden und angesprochen werden können.
Tradeshow 3: Versorgung, Diagnostik und spezifische Gesundheitsthemen
- SkinHealth-Programm – Haut- und Darm-Mikrobiom-Analysen mit individueller Beratung in Apotheken als wohnortnahe und niedrigschwellige Präventionszentren. Konkrete Hautanliegen als Einstieg in personalisierte Prävention, um auf die Ernährung, den Lebensstil und die Darmgesundheit zu achten.
- Neue Wege zur Steigerung der Vorsorgequote bei Krebsfrüherkennung – Home-Sampling Test-Kits für humane Papillomviren. Durch die Kits soll die Gebärmutterhalskrebs-Vorsorgequote erhöht werden, indem aktuelle Hinderungsgründe wie fehlende Awareness, Scham und Zeitmangel gelöst werden.
- Prävention in der Pflege (PiP)– Projekt, das die Gesundheit von Mitarbeitenden und das Wohlbefinden von Pflegebedürftigen in Pflegeeinrichtungen stärken soll, indem Prävention und Gesundheitsförderung systematisch und nachhaltig in den Einrichtungen etabliert werden.
- Herzgruppen – Unterstützungsangebot für Vereine und Einrichtungen bei der Durchführung von Rehabilitations- und Präventionssport für das Herz sowie Selbsthilfegruppen im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- LipoAlly – digitales Coaching-Programm, um Patientinnen über das Krankheitsbild Lipödem zu informieren und die allgemeine Awarness zu erhöhen.
Tradeshow 4: Gamification – Innovative und spielerische Präventionsansätze
- Apelvo – Gamifiziertes, geschlechtsneutrales und altersunabhängiges Beckenbodentraining mit Biofeedback-App
- tala-med Cardio – Kostenfreie Präventions-App zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit leicht verständlichen Informationen, Tipps und Übungsvideos in den Modulen Bewegung, Ernährung und Rauchfrei.
- Mend-O – Brettspiel “Look Inside” zur Unterstützung des Austauschs über mentale Gesundheit, indem Empathie und das Verständnis für mentale Gesundheit in den Mittelpunkt des Spiels gestellt werden.
- Detach – Eine App, um mit spielerischer Begleitung die Bildschirmzeit am Smartphone zu reduzieren.
- Mentalee – Die App gegen das Vergessen. Mentalee vereint ein innovatives Trainingskonzept mit fundierter medizinischer Forschung, um die geistige und körperliche Fitness ganzheitlich zu stärken und so vor kognitiven Einschränkungen zu schützen und Stress abzubauen.