Lungenkrebs gehört zu den gefährlichsten Krebsarten – vor allem, weil er oft erst spät erkannt wird. Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 45.000 Menschen an dieser Erkrankung. Dabei zeigen Studien: Wird Lungenkrebs früh entdeckt, steigen die Heilungschancen deutlich.
Genau hier setzt das Lungenkrebs-Screening an. Mithilfe einer sogenannten Low-Dose-CT, also einer besonders strahlungsarmen Computertomografie, lassen sich bereits sehr kleine Veränderungen in der Lunge sichtbar machen – lange bevor Beschwerden auftreten. Vor allem Menschen mit erhöhtem Risiko, etwa langjährige Raucherinnen und Raucher, profitieren von dieser frühen Diagnostik.
Das hat spürbare Folgen: Schwere Krankheitsverläufe, bei denen nur noch eine palliative Behandlung möglich ist, können deutlich eingedämmt werden. Stattdessen eröffnen sich häufiger Chancen auf eine gezielte und erfolgreiche Therapie.
Seit dem 1. April 2026 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für das Low-Dose-CT-Screening bei bestimmten Risikogruppen. Damit wird der Zugang zur Früherkennung deutlich erleichtert.