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AsphyxDx

Translation klinischer Marker für Sauerstoffmangel bei Neugeborenen in ein neues Diagnostikum zur Vermeidung frühkindlicher Hirnschäden und Steuerung einer individualisierten Therapie

Die unzureichende Versorgung mit Sauerstoff vor, während oder kurz nach der Geburt (perinatale Asphyxie) kann bei Neugeborenen zu Gehirnschädigungen mit schweren Beeinträchtigungen im späteren Leben führen. Asphyxie ist auch eine der häufigsten Todesursachen von Neugeborenen. Daher ist eine Früherkennung von Sauerstoffmangel unbedingt erforderlich, um Sofortmaßnahmen wie eine therapeutische Kühlung (Hypothermie) einzuleiten, durch die Hirnschäden und ihre Folgen vermieden werden können. 

Ziel des Projekts ist die Entwicklung von neuartigen Point-of-Care (PoC)-fähigen Testsystemen mittels Nanoporen-basierten Tests, sowie anderen Schnelltests zur zuverlässigen Früherkennung von Sauerstoffmangel bei Neugeborenen sowie zur Verbesserung der Ernährungsgrundlage bei Frühgeborenen. Hierzu soll ein Funktionsmuster grundlegender System- und Gerätekomponenten und eines universell anwendbaren, markierungsfreien Systems zum Nachweis kleiner Moleküle bzw. zur Identifizierung und Quantifizierung von Metaboliten hergestellt werden. Das vorliegende Projekt schafft die Voraussetzungen, um bei Neugeborenen die Gefahr von Hirnschäden durch Asphyxie zu reduzieren oder zu verhindern.

 

Projektbeteiligte:

  • Hochschule Furtwangen
  • Universitätsklinik Tübingen
  • Universität Leipzig
  • InfanDx AG, Köln
 
Seiten-Adresse: https://www.forum-gesundheitsstandort-bw.de/projekte/wirtschaftsministerium/translation-klinischer-marker-fuer-sauerstoffmangel-bei-neugeborenen-ein-neues-diagnostikum-zur-vermeidung-fruehkindlicher-hirns